Gerade erreicht mich dieser TV-Tipp, den ich gern weitergebe.
Ich zitiere:
“TV-Tip: Donnerstag (morgen), 19/11, 22.50 Uhr, auf ARTE – „Die Millionenblase“. Geht der Frage nach, warum noch im Sep. 08 phänomenale $ 72 Mio. für einen Warhol gezahlt worden sind. Über Habgier, Wahn und Absprachen in der spekulativen Kunstszene.
Habe die Doku gesehen – interessant, unterhaltsam und sehr aufschlussreich. Vermutlich der bösartigste und beste Film, der über Kunstinvestments je gedreht worden ist. New Yorker Galerien verweigern dem Kunstjournalisten Ben Lewis seit Erstausstrahlung den Zutritt, Sotheby´s drohte wohl mit Klage. Alles gute Zeichen, denke ich.
“
Hier noch der Link zum ausstrahlenden Sender:
ARTE -TV – Die Millionenblase – zerplatzte Träume am Kunstmarkt


“Bösartig” sind Oligopole oder Monopole – und Gier bzw. das Gegenteil davon: Angst.
Der Film selbst ist in der Tat ausgezeichnet. Bemerkenswert die Herumdruckserei der eigentlichen Akteure! Um einen transparenten Markt handelt es bei Kunst anscheinend nicht. Interessant auch die Steuersparmöglichkeiten mithilfe von Kunst.
Intransparenz schadet langfristig dem Kunstmarkt.
http://plus7.arte.tv/de/1697660,CmC=2940266.html
Vielen Dank für ihren Kommentar und den Link auf den Film, den man sich im Internet noch einmal anschauen kann, wenn man ihn verpasst hat.
Ich halte ihn für absolut sehenswert und informativ.
ich habe mir schon lange gedacht das es dort nicht mit rechten dingen zu geht! aber diese ausmaße sind sehr beeindruckend….besonders die beziehung zum finanzmarkt und den großen museen und auktionhäusern….erschreckend…art R.I.P.
Für alle, die den Film nicht sehen konnten, der inzwischen auch nicht mehr zur Verfügung steht, hier zumindest die Zusammenfassung:
http://www.arte.tv/de/woche/244,broadcastingNum=1046965,day=3,week=50,year=2009.html